CASE

Autoinjektoren Produktion – ein einzigartiges Produktionskonzept

Die Pharmaindustrie ist im Umbruch – grosse Produktionsvolumen und Blockbuster-Produkte gehören bald der Vergangenheit an. Einer der grössten Schweizer Hersteller in der Pharmaindustrie suchte deshalb neue Produktionskonzepte, um traditionelle Herstellmethoden für Autoinjektoren abzulösen.

  • Aufgabe

    Komplexe, ressourcen- und wartungsintensive Karussellanlagen sollen durch kleine, vernetzte Module ersetzt werden. Zudem soll die gesamte Wertschöpfungskette vom Lager bis hin zur Verpackung mit Fördertechnik oder mobilen Robotern, sogenannten AIVs, vernetzt werden.

  • Lösung

    Um eine Losgrösse 1 Produktion abzubilden, müssen sämtliche Prozesse überholt werden. Ein zentrales Supervisory Control and Data Acquisition System (SCADA), das mit dem Kundennetzwerk verbunden ist, soll die ganzen Produktionsabläufe koordinieren. Sämtliche Komponenten, die für einen Batch verwendet werden, sollen zentral in einer «Preparation»-Zelle in einem Träger vorbereitet werden. Anschliessend werden die Träger zu den jeweiligen «Assembly»-Modulen transportiert, wo die Baugruppen vormontiert, kontrolliert und fertiggestellt werden.

    Nach der Montage und den dazugehörenden Qualitätskontrollen werden die Autoinjektoren gelabelt und im letzten Schritt endverpackt. Für den Transport zwischen den verschiedenen Modulen sind AIVs im Einsatz. Diese Roboter sind der Schlüssel für frei skalierbare und flexible Fertigungslösungen für die Zukunft.

  • Fazit

    Dank unserem kombinierten Know-how in den Bereichen Software-Architektur, Steuerung und Robotik ist ein einzigartiges Produktionskonzept entstanden, das den zukünftigen Anforderungen in allen Belangen entspricht.

  • Besondere Eigenschaften

    • Leitsteuerung für den gesamten Produktionsprozess
    • Modularer und frei skalierbarer Aufbau
    • Integration von Kamerasystemen für Qualitätskontrollen
Tecco
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